Geld verdienen – wie kannst du dein Einkommen steigern?

Der erste Baustein auf der Reise zur finanziellen Freiheit bzw. dem erfolgreichen Vermögensaufbau ist das Geld „Verdienen“. Viele fangen direkt mit dem Investieren an, allerdings ist dieser Baustein der Wichtigste. Ohne einen Einkommensstrom kannst du keinen Haushalt führen, nichts zurücklegen und auch keine Mittel in Kapitalanlagen investieren, um hieraus ein Vermögen aufzubauen.

Wie viel Geld du verdienen willst, musst du für dich selbst festlegen. Mach dir hierbei Gedanken, was dein innerer Antrieb (dein „Warum“) und deine konkreten Ziele sind (dein „Was“) und wie viel regelmäßiges Einkommen du zur Erreichung dieser Ziele benötigst. Auf dieser Basis kannst du schauen, mit welchen Aktivitäten du diese Ziele erreichen kannst (dein „Wie“).

Genauer in deine Motivation und die davon abgeleiteten Ziele hineinzuschauen ist extrem wichtig. Nur so kannst du abschätzen, wie hart du arbeiten und wie kreativ du werden solltest, oder auch wie viel Risiko du eingehen musst, um diese Ziele zu erreichen. Es macht sicherlich einen Unterschied, ob du bis zur Rente 500.000 € gespart haben möchtest und dies mit einem soliden Angestelltenverhältnis über 30 Jahre schaffen willst, oder ob du in 5 Jahren von 0 auf 1 Million € kommen willst, die dich dann möglicherweise unabhängig von deinem Angestelltenverhältnis macht. Letzteres erreichest du sicher nicht durch konservatives Vorgehen, sondern musst überlegen, an welchen Schrauben du drehen muss, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.

Geld verdienen durch Wert erzeugen

Jetzt fragst du dich, welche diese Stellschrauben sind und wie man diese dreht. Ganz einfach: indem du Wert für andere schaffst. Das Potenzial für ein Einkommen ist meist abhängig davon, wie viel Wert du insgesamt erzeugst.

Du kannst deine Möglichkeiten fürs Geld verdienen mit einer einfachen Formel prüfen. Der Wert hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab, nämlich wie groß deine Reichweite ist, wie hoch der Nutzen deiner Dienstleistung für jeden einzelnen ist und wie rar und damit begehrenswert deine Dienstleistung verglichen mit anderen Angeboten ist. Je höher jeder dieser drei Faktoren, desto höher der Gesamtwert und schließlich auch dein Einkommenspotenzial.

Die 4 wesentlichen Einkommensarten

Geld verdienen kann man auf unterschiedlichste Arten und Weisen. Die meisten Leute verdienen ihre Brötchen allerdings mit einem Angestelltenverhältnis und tauschen Zeit, meist so circa 40 Stunden die Woche, gegen ein festgelegtes und sehr vorhersehbares Einkommen.

Viele Angestellte stecken gedanklich in den Mühlen ihrer Tätigkeit fest und denken nicht über den Tellerrand hinaus, obwohl sie vielleicht ambitionierte Ziele haben. Die vielen Möglichkeiten, wie alternativ oder auch zusätzlich Geld verdient werden kann, verstreichen dann ungenutzt.

Wenn du auch Ausdrücke wie „Man müsste mal… “ oder „Wenn ich keine Verpflichtungen hätte, dann würde ich …“ benutzt, möchte ich besonders dir verschiedene Wege aufzeigen, wie du zusätzliches Einkommen generieren oder die Quellen deiner Einkünfte komplett verändern kannst.

Ein bekannter Autor im Bereich der Finanzen und Einkommensquellen ist Robert Kyosaki. Er ist durch sein Buch „Rich Dad – Poor Dad“ bekannt geworden und diskutiert darin grundlegende finanzielle Zusammenhänge, insbesondere auch die Arten zur Erzielung von Einkünften.

In „Rich Dad – Poor Dad“ aber insbesondere in seinem Folgewerk „Cashflow Quadrant“ strukturiert er die Einkunftsarten in 4 Bereiche:

  • Angestellter
  • Freiberufler/Selbständiger
  • Unternehmer
  • Investor

Ich mag diese Grundstruktur, weil sie simpel und leicht verständlich ist, und möchte dir konkrete Möglichkeiten entlang dieser Bereiche aufzeigen. Kyosakis Einkunftsart „Investor“ nehme ich im dritten Baustein „Investieren“ genauer unter die Lupe, weil er sich von den anderen dreien stark unterscheidet.

Mindset zum Geld verdienen

Neben vielversprechenden Ideen zum Geld verdienen brauchst du insbesondere den richtigen Mindset, also die innere Einstellung, um aus den Möglichkeiten etwas zu machen und dadurch Erfolg zu haben. Eine Mindset-Veränderung ist nicht leicht, allerdings gibt es ein paar Prinzipien, die du hierfür anwenden kannst. 

  • Netzwerk: Baue dir ein Netzwerk an Kontakten auf und investiere in dieses Netzwerk, indem du mehr reingibst als du als Gegenleistung verlangst. Versuche für verschiedenste Menschen einen Mehrwert zu bringen, dann wirst du über dein Netzwerk auch zu neuen Chancen und Erkenntnissen kommen. 
  • Resilienz: Versuche auch dich nicht von kleineren und vielleicht größeren Rückschlägen unterkriegen zu lassen und glaube an dich und deine Ideen. Auch James Edison hat erst beim tausendsten Versuch die Glühbirne erfunden. Wenn er nach den ersten Zweifeln direkt aufgegeben hätte, wäre es nicht zu dieser bahnbrechenden Erfindung gekommen. 
  • Fokus: Mache kurzum einfach dein Ding und lass dir deine Ideen nicht von anderen schlecht reden. Die meisten Leute können nur andere kritisieren und Gründe finden, warum etwas nicht geht, aber nichts selbst erschaffen. Die Meinungen dieser Leute sollten nicht darüber entscheiden, ob du eine Idee verfolgst oder nicht, insbesondere wenn du selbst von ihr überzeugt bist.
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